Auto Zürich 2026: Auch die Kleinen fahren zunehmend elektrisch
Vom 5. bis 8. November findet die Edition 2026 der Auto Zürich statt, die grösste Auto-Messe der Schweiz seit dem Ende des Genfer Auto-Salons. Und die angekündigten Neuheiten zeigen, wohin der Trend zeigt: Nicht nur hin zu immer mehr Elektro, sondern auch zu kleineren, preisgünstigen Elektroautos. Das eco-auto Team hat sich die vielversprechendsten Ankündigungen angeschaut.
- Gregory Germann, Projektleiter eco-auto
- 19. Oktober 2026

Bild: Auto Zürich
Mit grosser Spannung darf die neue Version des Dacia Spring
erwartet werden. Während die Vorgänger-Version die eco-auto-Rangliste lange
anführte, wird diese durch eine komplett überarbeitete Version ersetzt. Für die
Neuauflage wurde eine Batterie mit 27,5 kWh (Netto), eine Reichweite von 250km
und ein Preis von rund CHF 17’000 angekündigt.
Ebenfalls für unter CHF 20'000 erhältlich soll der neue Smart #2 sein, der elektrische Relaunch des Stadtauto-Klassikers, der nun auch optisch dem ursprünglichen Design ähnelt. Mit einer Batteriekapazität von 35,8 kWh sollen 290 Kilometer pro Ladung möglich sein und preislich startet die Basisversion bei rund CHF 18'000.

Im neuen Smart #2 lässt sich das ursprüngliche Konzept schnell wiedererkennen. (Bild: Smart)
In der gleichen Preisklasse spielen verschiedene elektrische Kleinfahrzeuge von chinesischen Herstellern, wie der Geely E2 (25 kWh, 250 km) oder der JAC E30X (44 kWh, 315 km). Zudem feiert der Leapmotor B03 an der Auto Zurich seine Schweizer Premiere.
Ähnlich günstig wird wohl auch der neue Nissan Pixo angeboten, der technische Zwilling des Renault Twingo E-Tech. Wie sein französisches Pendant verfügt die Version des japanischen Herstellers über eine brauchbare Batteriekapazität von 27,5 kWh und einer Reichweite von 260 Kilometern.
Auch unterhalb von CHF 30'000 wächst das Angebot
Während Skoda mit dem Enyaq und dem Elroq seit Jahren die Top 3 der Schweizer Elektroautoverkäufe dominieren, bringt der tschechische Hersteller mit dem Epiq sein elektrisches Einsteigermodell (37 kWh, 320 km) auf den Markt. Das Modell ist auf der gleichen technischen Basis wie der VW ID.Polo und der Cupra Raval gebaut und wird ebenfalls für rund CHF 25'000 angeboten. Weniger als CHF 30'000 soll auch das Einstiegsmodell des Hyundai Ioniq 3 kosten (42 kWh, 340km).
Publikumslieblinge erhalten Konkurrenz
Ein Blick in die Verkaufsstatistiken zeigt, dass Elektroautos für unter CHF 30’000 sich bereits heute grosser Beliebtheit erfreuen. So sind im laufenden Jahr in den Top 30 der meistverkauften E-Autos Modelle wie der Renault 5, der Hyundai Inster, der Renault Twingo, der Cupra Born und der Renault 4 vertreten. Die für die Auto Zurich 2026 angekündigten Modelle zeigen: Diese, aber auch Modelle in höheren Fahrzeugsegmenten erhalten bald noch mehr preiswerte Konkurrenz – was absolut im Sinne einer möglichst raschen Dekarbonisierung des Strassenverkehrs in der Schweiz ist.