Elektroautos deutlich weniger pannenanfällig als Verbrenner
Der ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club hat kürzlich seine jüngste Pannenstatistik veröffentlicht. Aus Sicht des umweltfreundlichen Fahrzeugkaufs sticht vor allem der Vergleich der jeweiligen Pannenkennzahl von E-Autos und Verbrennern heraus.
- Gregory Germann, Projektleiter eco-auto
- 28. April 2026

Die Pannenkennzahl (PKZ) gibt an, wie viele Pannenfälle pro 1'000 Fahrzeuge auftreten. Der Vergleich zwischen den Antriebsarten ist eindeutig: Während beim Verbrenner die PKZ bei 12,5 liegt, kommt ein vergleichbares Elektroauto auf eine PKZ von 6,5. In anderen Worten: Bei einem Elektroauto tritt nur so halb so häufig eine Panne auf wie bei einem vergleichbaren Verbrenner.
Als Hauptgrund hierfür nennt der ADAC die Tatsache, dass in einem Elektroauto deutlich weniger verschleissanfällige Teil verbaut sind. Auch trägt dazu bei, dass der elektrische Antrieb mit weniger beweglichen Teilen arbeitet und geringere thermische und mechanische Belastung verursacht.
Bei einem Elektroauto tritt nur so halb so häufig eine Panne auf wie bei einem vergleichbaren Verbrenner.
Am häufigsten ist bei Elektroautos die Panne auf die Starterbatterie zurückzuführen. Auf Platz zwei der Ursachen-Rangliste folgen die Reifen und kurz darauf das Bordnetz – die einzige Komponente, bei der Elektroautos pannenanfälliger ist als Verbrenner, wenn auch nur marginal.
Weitere Informationen zum Vergleich der Pannenanfälligkeit von Elektroautos und Verbrennern sowie weitere spannenden Einblicke sind in der Pannenstatistik 2026 abrufbar.
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